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Vergessen Sie LED – Laserlicht ist die Zukunft

09.11.2016

Fahren bei Dunkelheit war und ist nicht für jedermann angenehm und die Beleuchtung, von Laternen, über Halogenlampen bis zur Lasertechnologie, wird immer effektiver. Ingenieure entwickeln immer bessere Wege um die Sicht bei fahren zu verbessern. Die Scheinwerfer im Auto strahlen immer weiter, mit intensiverem Licht, haben eine längere Lebensdauer und verbrauchen immer weniger Energie.

Vergessen Sie LED – Laserlicht ist die Zukunft
Die Geschichte der Autobeleuchtung ist alt wie die Autos selbst. Von den ersten Laternen und Karbidleuchten bis den ersten Lampen war ein düsterer Weg. Bosch stellte die ersten Zweifadenlampen schon 1925 vor und die Halogenlampen kamen Mitte der 1960er auf den Markt in Serie. Anfang der 1990er kam das Xenonlicht und mit dem Millennium die LED Dioden. Jedes innovative Konzept brachte Verbesserungen mit sich die zur allgemeinen Sicherheit hinzufügen. Das Licht der Xenonlampen ist heller als das der Halogenlampen, sie verbrauchen auch weniger Energie, haben eine größere Leuchtdichte und eine weit höhere Lebensdauer. Die zurzeit führenden LED Dioden haben eine fünfmal längere Lebensdauer als Xenonlampen und verbrauchen noch weniger Energie, dazu ermöglichen sie auch neue Designs. Da fragt man sich was kann den noch kommen? Doch der nächste Schritt ist schon da, 2016 kam nämlich eine neue Bekanntgabe.
 
Das neueste von BMW, aber auch Audi, sind die Laserlichter. Sie sind noch effizienter und sparsamer wie jedes Mittel zuvor, doch was sind deren beste Attribute? 
 
Das Laserlicht ist eine Weiterentwicklung des Xenonlichtes, das heißt, dass sie eine brillante Ausleuchtung, Reaktionsschnelligkeit der Funktionen wie eine vollelektronische Steuerung auszeichnet. Das Fernlicht, Abblendlicht oder Kurvenlicht wird elektronisch gesteuert. Die Lichtverteilung ist in jeder Situation ideal und mit 600 Metern Reichweite, schlagen sie das LED-Licht ums doppelte. 
 

Und wie funktioniert es genau?

Blaue Laserdioden, deren Lichtfarbe man in Scheinwerfern nutzen kann, emittieren monochromatisches Licht das zuerst auf einen Konverter trifft. Das Blaue Licht wäre nämlich für Autos nicht geeignet, deshalb wird, genauso wie mit modernen Leuchtdioden, das blaue Licht ins weiße umgewandelt. Das Licht wird jetzt auf ein DMD-Chip (digital micromirror device) gelenkt, dass mit 420.000 Mikrospiegeln verseht ist. Das Licht des Lasers wird somit in kleine Pixel zerlegt und über eine Linse auf die Straße übertragen. Mit dieser DMD-Technologie verteilt man das Licht in unendlich vielen Möglichkeiten und das gezielte Licht hilft dem Fahrer beim Spurhalten, Abbiege- und Kreuzungssituationen und kann auch Verkehrszeichen hervorheben. Die Sicht wird damit weit erweitert, jedoch werden andere Verkehrsteilnehmer (Gegenverkehr) nicht geblendet. 
 
Die DMD-Technologie bietet aber auch viele neue Möglichkeiten fürs Design. Die Scheinwerfer können extrem klein sein, da der DMD-Chip nur ein paar cm groß ist und der Lichtstrahl intensiv geleitet und verteilt wird. 
 
Das Laserlicht ist noch nicht in Serienherstellung, doch es steht kurz davor für Autos der Oberklasse. Ob man mit der neuen Technologie gleich das ganze Design der Autos andern wird ist fraglich, wird aber in Laufe der Zeit bestimmt passieren. Zurzeit versichert BMW noch das markante Design seiner Scheinwerfer für eine Weile beizubehalten.