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Autokarosserieteile richtig lackieren

20.03.2017

Hatten Sie einen kleinen Fauxpas mit ihrem Wagen? Oder ist es schon ein etwas älterer Gefährte und fing hier und da an zu rosten? Sie sind aber ansonsten mit ihrem Stahlross zufrieden und möchten ihn noch eine Weile fahren, dann sollten Sie diese Stellen umgehend sanieren.

Autokarosserieteile richtig lackieren
Das heißt aber entweder relativ große Kosten oder ein ziemlich umfangreiches und zeitaufwendiges Projekt. Die meisten Autobesitzer suchen sich einen Experten in einer Werkstatt, da das Lackieren nicht leicht ist und dazu braucht man neben verschieden Kenntnisse auch noch viel Platz und verschieden Utensilien. Hat man aber doch viel Handwerkergeschick und möchte sich dessen alleine annehmen, bekommen Sie hier ein Paar clevere Ratschlage
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Bevor Sie mit der Arbeit anfangen müssen Sie sich auf ein Paar Dinge gut vorbereiten. Als erstes brauchen sie genügend Platz, da ist ihre Garage meist nicht groß genug. Der Arbeitsplatz sollte sauber und trocken sein, wie genügend Möglichkeiten der Lüftung haben, dabei aber nicht, dass es durch den Raum zieht, das könnte nämlich Staub und andere kleine Teilchen mitbringen die auf dem noch nicht trockenen Lack kleben bleiben. Des Weiteren brauchen Sie noch Schleif-, Polier- und Sprühgeräte, die gewählte Lackfarbe, Sicherheitshandschuhe und -kleidung, Atemmaske, eine Lackierpistole und ein Kompressor. 
 
 
Da die meiste Arbeit in der Vorbereitung liegt, müssen Sie den Wagen gut waschen und trocknen, wie auch den Arbeitsplatz vorbereitet (freistellen, säubern). Haben sie alles bei Hand, können Sie mit der Rostentfernung anfangen. Als erstes entfernen Sie alle Teile, die man entfernen kann und decken die ab, die nicht entfernbar jedoch nicht lackiert werden sollen. Jetzt fängt das abschleifen an. Dabei gibt es zwei verschiedene Meinungen, manche verteidigen die Methode, das man bis auf die Grundierung bzw. aufs „nackte“ Blech alles abschleift. Andere sagen das wo der alte Lack noch „gesund“ und fest mit der Grundierung verbunden ist, er die beste Unterlage für den neuen Lack darstellt. Bei diesem Thema ist ein Kompromiss ratsam. Wie auch immer man sich entschieden hat, man muss sorgfältig und lückenlos arbeiten. Mit einem Handschleifblock kann man präzise arbeiten, jedoch ist eine Sandstrahlpistole wahrscheinlich die gründlichste Option. Hat man zu seiner Zufriedenheit die gewählten Teile fertig geschleift, reinigt man sie jetzt mit Alkohol oder Verdünner. Wenn man bis aufs Blech geschliffen hat muss man eine neue Grundierung auftragen, oder wenigstens auf die Zonen, wo es wegen des Schadens notwendig war. Ratsam ist auch ein Rostschutz, wo man das Blech „entblößt“ hat, aufzutragen. Ist nun alles Trocken schleift man die Grundierung glatt und reinigt sie mit Wachs oder Fettloser. Bitte beachten Sie immer die beigelegten Bedienungsanleitungen wegen der Mischverhältnisse, Trockendauer usw. Sind diese Schritte erledigt kann man die Teile Lackieren. Mit der Lackierpistole gleichmassige Schichten auftragen und vermeiden, dass man zu nah kommt (Schlierenbildung). Der Lack muss komplett trocken sein (bei manchen Lacken kann das bis zu einer Woche dauern) damit man ihn noch einmal mit ultrafeinem Papier abschleifen kann. Jetzt ist man Fertig und das Stahlross sollte wie neu aussehen.