Sind sie schon unser mitglied
Login Anmeldung
Kontaktirieren sie uns
info@silux.de
Korb
Korb ist leer

Wie funktioniert ein Autoscheinwerfer?

20.04.2017

Damit man sich sicher durch die Dunkelheit bewegen kann braucht man Licht. Ob das nun in eigenem Heim ist, oder auf der Straße ist es wichtig das man sieht wohin man sich bewegt und wer oder was uns im Weg ist. Im Verkehr ist das umso wichtiger, da man sich nicht nur unglücklich in den kleinen Zeh treten kann, sondern sich und andere Verkehrsteilnehmer stark, wenn nicht sogar tödlich, verletzen kann. Deshalb haben wir die Straßenbeleuchtung, die ist aber nicht überall wohin man fährt und ist meist auch nicht genug.

Wie funktioniert ein Autoscheinwerfer?
Seit den ersten Autos und deren Laternen hat sich die Automobilindustrie sehr weit endwickelt. Mit immer besserer Technologie und Elektronik sind die Scheinwerfer der Autos von heute wahre Lichtjahre von ihren Vorgängern entfernt.
Moderne Leuchteinrichtungen bzw. Scheinwerfer bestehen oft aus einer Lampe, die vor einem Reflektor angebracht ist. Das Licht wird mit einem Parabolspiegel und einem passend geriffelten Scheinwerferglas (die sogenannte Streuscheibe) geformt. Weiterentwickelte Scheinwerfer besitzen jedoch speziell geformte Freiformreflektoren, da heutzutage die Streuscheibe durch Klarglasscheinwerfer verdrängt wurde. Manche Projektionsscheinwerfer haben statt eines Reflektors eine Linse vor der Lampe, so funktioniert zum Hauptteil das Xenon-Licht. Mit modernster Elektronik und der Einfuhr des Kurvenlichts (Schwenkmodul) haben sich noch weitere Möglichkeiten dargelegt, so ist die Zukunft mit dem Laserlicht schon fast Jetztzeit.  
 
Die Scheinwerfer sind vorne am Wagen angebracht, um in der Fahrtrichtung den Weg zu erhellen, hinten am Wagen um sichtbar für jene hinter uns zu sein und die seitlichen kleineren Lichter helfen uns im Verkehr bei Richtungswechsel gut erkennbar zu sein.
Die Frontscheinwerfer strahlen hauptsächlich weises Licht ab, früher gelbes Licht (heutzutage eher noch selten) und Xenonlichter etwas bläuliches Licht, das aber als Weiß gilt und daher erlaubt ist. Das weiße Licht der Frontscheinwerfer signalisiert die Fortbewegung, deshalb strahlt auch das Rückwärtslicht in weißer Farbe um anderen Verkehrsteilnehmern zu signalisieren das man auf sie zukommt. Dabei ist es ratsam (in vielen Ländern auch Pflicht) beim Rückwärtsfahren alle vier Fahrtrichtungsanzeiger einzuschalten um noch erkennbarer zu wirken. 
 
 
Die Frontscheinwerfer haben die Funktion des Abblendlichts, des Fernlichts und des Standlichts. In vielen Ländern ist das Abblendlicht Ganztagspflicht. Manche Automobilhersteller haben deshalb das Tagfahrlicht eingebaut, das man in guten Sichtverhältnissen benutzen darf, wenn keine weiteren gesetzlichen Regeln gelten. Hinzu haben Autos auch die Nebelscheinwerfer, entweder nur Hinten oder auch Vorne. Diese Speziellen Lichter sind für bessere Sicht in nebeligen Verhältnissen gedacht und sind sehr störend für den Gegenverkehr, wenn sich der Nebel lüftet, man sie aber vergisst auszuschalten. Deshalb sind sie meist in eigenem Gehäuse möglichst unten an der Maske des Automobils eingebaut. 
 
Gerade wegen des Gegenverkehrs gilt seit 1957 in Deutschland das asymmetrische Abblendlicht. Das heißt, dass der Fahrbahnrand der eigenen Straßenseite durch diese Asymmetrie erheblich weiter ausgeleuchtet wird als die Gegenfahrbahn. Damit vermeidet man unnötige Blendungen entgegenkommender Verkehrsteilnehmer und sorgt für bessere Verkehrssicherheit allgemein. 
Mit der Zeit veränderten sich unsere Stahlrösser gewaltig und die Scheinwerfer gehören dazu und spielen eine große Rolle, so beim Aussehen als bei deren Funktionen.