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Der Dieselpartikelfilter – Segen und gleichzeitig Fluch

07.12.2017

Mit der Zeit entwickelt sich alles, die Technologie strebt dazu immer besser zu werden und dazu gehört auch die Sorge um unsere Umwelt.

Der Dieselpartikelfilter – Segen und gleichzeitig Fluch
In diesem Sinne beaufsichtigt man auch die Abgase die Autos in Millionenzahlen jeden Tag in unsere Luft freilassen. Unsere Umwelt ist schon extreme belastet und neue Wagen haben eine Strenge Regelung der Erlaubten Emissionswerte, das gilt besonders für Fahrzeuge deren Kraftstoff Diesel ist. Hier kommt der DPF Filter in den Vordergrund und bedeutet eine erhebliche Senkung der schädlichen Abgase, kann aber auch enorme Kosten für den Besitzer bedeuten. Deshalb kann man ihn gerechtfertigt als Segen und Fluch bezeichnen. 
 
Doch was ist der DPF Filter überhaupt? DPF steht für Dieselpartikelfilter, auch Dieselrußpartikelfilter, Rußfilter oder Partikelfilter genannt. Dieser Filter wurde im Jahre 2000 von Peugeot auf den Markt gebracht und zurzeit ist er serienmäßig in jedem Diesel eingebaut. Seine Hauptfunktion ist es die Partikel der Dieselmotoren zu filtrieren und damit die Abgaswerte zu reduzieren. Bei der Kraftstoffverbrennung entstehen nämlich Rußpartikel bzw. kleine Staubpartikel die dieser Filter sammelt und später verbrennen kann. Jeder DPF Filter ist nämlich mit einem speziellen Sensor ausgestattet der meldet wann der Filter keine Partikel mehr aufnehmen kann und sich der Regeneration unterziehen muss. Dies bedeutet das sich der Filter auf ca. 600 Grad Celsius erhitzt und kurz danach wieder abkühlt. Bei diesem Prozess des Freibrennens werden bis zu 98% aller Ablagerungen entfernt, jedoch entstehen kleiner Mengen von Asche die das Auto bzw. der Filter nicht von selbst loswerden kann. Im Durchschnitt wird der Prozess der Regeneration alle 700 – 800 überfahrenen Kilometer erforderlich, hangt aber von der Fahrweise individueller Fahrer ab. Bei günstigen Umstanden, wie bei der Fahrt auf der Autobahn für längere Strecken, kann der Filter die benötigte Regenerationstemperatur für die Verbrennung der Partikel, innerhalb der Betriebstemperatur des Motors erreichen und der Fahrer merkt dies überhaupt nicht. Die Motorleistung wird nämlich nicht beschränkt und der Ruß wird durch den Regenerationsprozess in CO2 umgewandelt. 
 
Kommt es jedoch zur Verstopfung des Partikelfilters kann die Restasche mit Druckluft entfernt werden bzw. mit Spülungen, wenn notwendig. Die Reinigung dauert ungefähr drei Tage und zwischen dieser Zeit kann man den Wagen nicht benutzen. Die Reinigung wird von speziellen Kfz-Werkstaten durchgeführt und bedeutet ziemlich große Kosten. Denn die Reinigung ist ein umfangreicher Prozess und kann nur von speziellen Dienstleistungsunternehmen durchgeführt werden. Dabei kann es aber auch passieren das trotz der Reinigung ein Wechsel des gesamten Filters durchgeführt werden muss. Die Keramikwaben die die Partikel aufnehmen, können von dem erhitzen nämlich beschädigt werden und in diesem Falle müssen sie ausgetauscht werden. Jetzt hat man noch größere Kosten, der Filter kann nämlich von 1500 bis 4500€ kosten, je nach Modell und Hersteller. 
 
Doch alles muss nicht so schlimm ausfahlen wie es am Anfang aussieht. Es gibt immer mehr Anbieter von hochqualitativen Nachbauherstellern die ein neuen DPF Filter für einen kleineren Preis anbieten als uns die Reinigung des Filters kosten würde. Deshalb sollte man das Internet gut nutzen und sich einen Kostenvoranschlag erstellen bevor man sich für eine Lösung entscheidet.